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Tag 4 - Kambodscha wir kommen

  • Autorenbild: Tobi
    Tobi
  • vor 3 Tagen
  • 7 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Stunden

Donnerstag, der 11, März 2026

Was ist denn jetzt hier los? Dieser eine bestimmte Tag, den man im Urlaub hat, kommt doch meistens erst in der Mitte bzw. zum Ende des Urlaubes, doch hier ist anscheinend alles und wir werden ihn heute erleben.


Vielleicht erleben wir auch mehrere davon. Ich persönlich hätte nichts dagegen.

Um halb vier klingelt der Wecker (und so soll dieser Tag was ganz besonderes werden?).


Wir sind erstaunlicher Weise sogar sofort Fit und machen die letzten Sachen.


Danach wird ausgecheckt. Wie immer ist alles extrem herzlich und wir bekommen unsere Rechnung. 110 USD haben wir ausgegeben. Das ist ja super, so müssen wir nur 10 USD bezahlen und haben das Guthaben vollkommen aufgebraucht.


Mit einem kleinen weinenden Auge verlassen wir dieses tolle Hotel. Nun wissen wir auch, was der Unterschied zu unseren sonst normalen Hotels und einem 5 Sterne Hotel ist.


Das Frühstück werden wir aber sehr vermissen.

Pünktlich um 4 Uhr kommt unsere Grab Fahrerin. Sie ist super nett und fährt uns zielgerecht und schnell, durch die noch leere Stadt.


Wir verabschieden uns und gehen sofort zum Bangkok Airways Schalter.


Da ich uns gestern schon eingecheckt habe, können wir alles über die Self Station machen. Perfekt und so ist das Ding, mit den Koffern abgeben, nach 3 Minuten erledigt.


Wir laufen auch gleich zur Sicherheitskontrolle und gehen dabei an richtig langen Menschenschlangen vorbei. Da hätte ich ja gar keine Lust drauf.


Bei den Sicherheitskontrollen herrscht noch gähnende Leere. Trotzdem sind 50 Schalter auf und dreifach so viele Mitarbeiter schwirren hier umher.


Außer den Laptop müssen wir nichts auspacken und kommen auch ohne extra Kontrolle durch.


Insgesamt hat es eine Minute gedauert.


Bei der Passkontrolle das selbe Bild. Wirklich kein Mensch vor uns. Wie geht das?


Wie das geht? Ganz einfach. In Thailand kann man auch die Passkontrolle elektronisch machen, selbst als nicht Thai. Genial.

Viel schneller als gedacht, sind wir schon im Terminal.


Nachdem wir unsere letzten 200 Baht ausgegeben haben, gehen wir zielsicher zur Lounge.


Wir dürfen natürlich eintreten in die First Class Lounge und stellen gleich wieder fest, wie genial das ist.


Warum habe ich die Karte nicht schon vor 9 Jahren beantragt?


Eine riesen Essensauswahl steht für uns bereit. Viel besseres Internet und ein super Getränkeangebot.


Auch die Sitzmöglichkeiten sind sehr bequem. Alles in allem perfekt und hier können wir die restliche Zeit super verbringen.



Wir decken uns noch mit paar Getränken für den Flug ein und laufen zu unserem Terminal.


Doch so einfach ist das nicht. Denn ein Wischroboter versperrt uns immer wieder den Weg.


Einfach nur Cool das Teil
Einfach nur Cool das Teil

Als wir bei unserem Terminal ankommen, staunen wir nicht schlecht. Das Boarding hat schon angefangen und es werden kaum Leute mit nach Kambodscha fliegen. Insgesamt werden wir 25 Passagiere werden.


Wir glauben, dass die Airline, durch die geringe Anzahl der Leute, einfach das Flugzeug gewechselt hat. Nach dem Motto, dieses Ding ist seit Jahren nicht mehr geflogen.



Wir erinnern uns gleich an Grönland, nur dass es 60 °C wärmer ist.


Unsere Plätze können wir leider nicht wahrnehmen, da es bei uns reingeregnet hat.



Zum Glück sind noch so viele Plätze Frei, sodass wir einfach woanders hingesetzt werden.


Der Flug dauert nur 1:20 Stunden und es gab sogar einen kleinen Snack, mit einem Getränk.




Ansonsten war der Flug sehr ruhig und ich bin immer mal wieder kurz eingenickt.

Pünktlich landen wir sicher in Kambodscha und müssen keine 3 Minuten warten, bis wir den Flieger verlassen dürfen.


Da wir schon ein Visum und eine Esta haben, dürfen wir nach einem ganz kurzen mini Check die Passkontrolle passieren.


Unsere Koffer kommen auch sofort und wir können nach draußen. Beide Flughäfen waren heute Weltklasse.


Draußen erwartet uns eine Horde an Taxifahrern. Sowas mag ich ja.


Wir laufen schnurstracks weiter und wollen ein Grab bestellen.


Ein Taxifahrer nervt uns wieder und geht auf den selben Preis wie in der App.


Dieses penetrante nerven ist uns einfach viel zu lästig und wir bestellen ein Tuk Tuk bei Grab. Die Taxen gehen zwar um einiges weiter runter, doch der Tuk Tuk Fahrer freut sich so doll, dass wir das Besser finden.


46 Kilometer ist unsere Unterkunft bzw. die Stadt entfernt. Dafür brauchen wir 1:15 Stunden.


An der Unterkunft werden wir freundlich mit einem Saft und einem feuchten Tuch begrüßt.


Es ist kurz vor 11 Uhr. Wir dürfen zwar früher einchecken, aber unser Zimmer wird noch sauber gemacht.


In dieser Zeit bekommen wir vom Besitzer eine Erklärung über die Stadt und Angkor Wat.


Natürlich nicht ganz selbstlos. Er möchte uns für die Tempelanlage einen Tuk Tuk Fahrer zur Seite stellen.


Können die Zimmer nicht langsam fertig sein?


Wir haben über das Hotel nämlich Roller bestellt und brauchen deswegen keinen eigenen Fahrer.


Der Besitzer dachte, ich habe mich vertippt, weil ich zwei haben wollte. Na wir sind doch auch zu zweit.


Danach dürfen wir das Zimmer betreten. Es ist ausreichend, hat genügend Platz und einen großen Balkon. Ist halt nicht immer ein 5 Sterne Hotel.

Da die Roller erst 15 Uhr startklar sind, laufen wir zum alten Markt. Dieser ist nur 500 Meter entfernt und wir müssen auf die andere Seite des Flusses, der die Stadt trennt.



Der Markt ist ziemlich groß und hauptsächlich mit Touriständen. Garküchen sind nicht so viele wie in Thailand zu sehen, aber es gibt welche.


Dafür sind hier viele sehr preiswerte Restaurants. Es riecht überall nach super Essen und weiß gleich zu gefallen.


Im Markt selber erwerben wir nach zähen Verhandlungen, einige Mitbringsel und paar andere Kleinigkeiten.

Danach brauchen wir Stärkung und setzen uns in ein tolles Lokal.



Die Preise sind super und so bestellen wir uns zwei Gerichte.



Es war richtig lecker und wird uns für die nächsten Stunden gut stärken.

Satt, schlendern wir noch durch die Gassen und kommen 14:40 Uhr wieder an der Unterkunft an.


Dort packen wir unsere Sachen und holen uns die Roller ab. Jule hat noch Zweifel, ob sie mit so einem langsamen Ding klar kommt.



Sie schafft es
Sie schafft es

Nach einem Tank Stopp, wo wir unsere beiden Gefährten für 1,25 USD volltanken, fahren wir zum Angkor Wat.


Die weltgrößte Tempelanlage ist nicht weit von uns entfernt und der Verkehr ist sehr ruhig und überhaupt nicht schwer.


Wir wollen heute nicht die großen, bekannten Tempel uns angucken, sondern das Feld von der "falschen" Seite aufräumen.


Den ersten Tempel, den wir uns angucken ist der Pre Rup Temple.



Dieser sieht schon sehr imposant aus.


Wir werden nach den Tickets gefragt und dürfen passieren. Natürlich nicht ohne die Frage, wie wir her gekommen sind und ob wir morgen ein Tuk Tuk für die Anlage brauchen (diese Frage werden wir heute noch unzählige Male hören).


Nun betreten wir den Innenbereich und der Tempel ist wie eine Pyramide aufgebaut.


Kurz nach dem Betreten, verlässt eine Reistruppe den Ort und wir sind fast alleine hier.


An den Wänden sind wieder viele Figuren bzw. Götter eingemeißelt und die Aussicht von oben ist genial.



Das war schon einmal der Wahnsinn und wir sind richtig gespannt wie die Nächsten aussehen.

Dieser wartet natürlich nicht lange auf sich und wir erreichen den Eastern Mebon Tempel.


Der sieht auch sehr gut aus und hat diesmal als Statuen Elefanten. Ansonsten gleicht er sehr den vorherigen und ist auch nicht so imposant. Trotzdem macht es spaß hier lang zu laufen.


Zwei Tempel wollen wir heute noch begutachten, bevor wir an einem See den Sonnenuntergang bestaunen wollen.


Der Neak Pean Tempel ist 15 Minuten entfernt und die Strecke bis dahin ist super.


Jule findet auch immer mehr gefallen an den Roller und es macht so viel Laune mit den kleinen Dinger hier alles selbst zu erkunden.


Kurz bevor der Tempel schließt, sind wir auch da und laufen gleich über einen Steg. Im Mai/Juni sollen hier richtig viele Seerosen aufgehen und es noch magischer wirken lassen. Einige sind schon auf und wenn alle die Farbe haben, können wir uns das ganz Gut vorstellen.



Danach gelangt man in einem kurzen Waldabschnitt, bis man den kleinen Tempel mitten im Wasser sieht.


Der hat irgendwas ganz besonderes an sich und es kommt uns vor, als ob wir in einem Film wären.


Wir laufen wieder am Steg zurück und müssen bei dem Ausgang nur die Straße überqueren und sind schon, nach 3 Minuten spazieren, beim nächstem Tempel.


Diesmal ist es der Krol Ko Tempel. Dieser gefällt uns irgendwie am Besten bis jetzt. Warum können wir nicht einmal sagen, er hat irgendwas mystisches an sich.



Mit diesen tollen Eindrücken, fahren wir nun zum See. Wir hoffen sehr, dass die kommenden Tage, genau so viel zu bieten haben und wir weiterhin so fasziniert sind.


Am See trinken wir ein Kaltgetränk und wir können ein paar Minuten den Sonnenuntergang noch bewundern.



Nun fahren wir mit der Dämmerung zurück zum Hotel. Der Verkehr ist weiterhin entspannt, auch wenn viele keine Lichter anhaben.


Jule ist auch hin und Weg vom selber fahren in dieser Gegend und es ist auch genau das richtige Fortbewegungsmittel hier.


Im Hotel kühlen wir uns kurz im Pool ab und laufen nach einer Dusche zum Nachtmarkt.


Dieser ist nur 250 Meter entfernt und weiß sofort zu gefallen. Es leuchtet alles schön und links sind viele Garküchen und rechts Touristände.


Wir finden sogar schon paar Sachen, die wir gerne holen wollen, aber heute ist nur der Test, bis zu welchem Preis man verhandeln kann.



Eigentlich wollen wir uns noch den Markt auf der anderen Flussseite angucken, doch manchmal hat das Schicksal was anderes vorbereitet.


Wir müssen eigentlich nur auf die Toilette und steuern das Hardrock Cafe an. Doch neben diesem ist ein Lokal, wo man nicht vorbei laufen kann.



Okay, Planänderung. Hier werden wir heute Essen.


Die Auswahl ist riesig, sodass wir ein BBQ-Suppen Menü bestellen werden.


In der Mitte von unserem Tisch ist ein Gasbrenner und dort wird unsere Suppe schon erhitzt. Die restlichen Zutaten kommen auch nach und nach zu uns und werden später von unserer Kellnerin in die Suppenbrühe reingelegt.


Es riecht so genial und es wird noch 20 mal besser schmecken, als es riecht.



Ich weiß nicht, wie viele Stunden wir hier saßen, aber das war der pure Wahnsinn.

Freudetrunken laufen wir noch die andere Seite des Marktes entlang und erwerben ein paar Kleidungsstücke für uns und bestaunen die Pup Street.


Auch wenn alles sehr touristisch ist, hat es sehr viel Flair und es macht sehr viel Spaß hier entlang zu laufen.


Das Einzige was nervt, sind die Tuk Tuk Fahrer.



Ein genialer, perfekter Tag geht zu Ende und wir freuen uns sehr auf morgen.






 
 
 

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