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Tag 17 - Chinesische Mauer

  • Autorenbild: Tobi
    Tobi
  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 8 Stunden

Mittwoch, der 25. März 2026

Eines der neuen 7 Weltwunder steht heute auf unserem Programm. Nach meiner Rechnung fehlen mir danach nur noch zwei und diese liegen in Südamerika. Ist das ein Zeichen, dass wir nächsten Jahr dort hin sollen? Brasilien und Peru liegen ja quasi um die Ecke.

Von Peking aus, hat man vier Eingänge zur chinesischen Mauer, wovon eigentlich aber nur drei in Frage kommen:


  1. Badaling - 60 Kilometer entfernt - extrem touristisch

  2. Mutianyu - 75 Kilometer entfernt - verspielt, sehr voll und eher für Familien mit Kindern

  3. Jinshanling - 145 Kilometer entfernt - kaum besucht, ideal zum Wandern und viele Stücke sind noch Original



Wir entscheiden uns für den 3. Eingang.


Nur wie meistern wir die 145 Kilometer? Fahren wir mit den öffentlichen Nahverkehr? 4 Mal umsteigen und eine Fahrzeit von 3,5 Stunden schrecken uns ab, auch wenn es natürlich die preiswerteste wäre.


Mit einem Touribus braucht man 2,5 Stunden, aber fährt erst um 9 Uhr los.


So buchen wir uns einen privaten Fahrer, der uns vom Hotel abholt und dort wieder hin fährt.


Dieser Fahrer steht auch schon kurz vor 7 Uhr mit einem Schild vor unserem Hotel.


Er spricht nur chinesisch, aber hat einen Übersetzer dabei, der wirklich richtig gut ist und so ist die Kommunikation zwischen uns sehr einfach.

Als wir die Stadt verlassen, fahren wir die nächste Stunde über die Autobahn. Da diese genau wie bei uns nicht wirklich spannend ist, schlafen wir beide noch eine Runde.


Nach der Autobahn wird die Strecke schöner und wir sehen vom weiten schon die Mauer. Jetzt wächst die Vorfreude noch mehr.


Abgekommen am Ticketschalter erwerben wir für 55 CYN/Person (6,89€) unsere Eintrittskarten. Bis zum 31. März ist noch Nebensaison, aber auch in der Hauptsaison kosten die Tickets nur 10 CYN mehr. Finde diesen Preis sehr Fair.

Vor dem Haupteingang sind viele Geschäfte, was einen erahnen lassen kann, was hier in der Hauptsaison los ist. Doch heute ist es gespenstisch leer.



Nun müssen wir erst einmal 1,2 Kilometer nach oben laufen. Die Stufen hören gefühlt nicht mehr auf, doch die Aussicht wird immer schöner. Ein weiterer Vorteil im März diesen Abschnitt zu besuchen. Es ist nicht nur sehr leer, sondern man kann durch die noch kahlen Bäume die ganze Schönheit sehen.


Oben angekommen sieht man dieses gigantische Bauwerk in seinem wahren Ausmaß. Wir sind sprachlos. So imposant hätten wir es nicht erwartet.


Insgesamt laufen wir hier zwei Kilometer entlang. Es geht immer wieder hoch und runter. Die Stufen sind eine Zumutung, doch die Aussicht wird immer besser und nach jeder Kurve kann man die Mauer aus einer anderen Perspektive sehen. Ein wirklich wahres Weltwunder, wo man nur Bilder sprechen lassen kann.




Wir haben perfektes Wetter. 26°C in der Sonne, keine Wolken am Himmel und dazu sind wir zu 95 % auf unserer Route komplett alleine. So haben wir es uns vorgestellt.

Dieses Mal nehmen wir den Hauptweg nach unten. Dieser ist sehr schön gemacht und wahrscheinlich auch damit am vollsten.


Ich hab auch einen neuen Kumpel gefunden
Ich hab auch einen neuen Kumpel gefunden

Bevor wir zurück zum Hotel fahren, suchen wir das einzige Restaurant, welches offen hat, auf.


Die Preise sind höher als in der Innenstadt und dazu schmeckt es nicht wirklich.



Die Rückfahrt dauert diesmal ein bisschen länger, aber ist wieder sehr angenehm und es hat sich schon gelohnt einen privaten Transfer zu buchen.


Wir verabschieden uns vom Fahrer und gehen erst einmal duschen.


Für heute wollen wir nur noch einen Nachtmarkt besuchen. Dieser soll in einem Außenbezirk sein. Doch nur Google kennt ihn und Google ist nicht wirklich zuverlässig hier. Doch wir probieren es und bestellen uns ein Didi.


Dieses fährt uns in Marzahn/HSH Pekings. Hier werden wir von allen ein bisschen komisch angeguckt. Was machen solche Weißbrote auch in dieser Gegend.


Leider ist vom Nachtmarkt keine Spur und so laufen wir die Hauptstraßen entlang. Paar schöne Läden sind dabei und wir essen hier unser Abendbrot. Die Portionen sind riesig und schmecken sehr gut.



Ein würdiger Abschied und ein super vorletzter Tag. Morgen haben wir noch einen kompletten Tag um die letzten Momente in dieser tollen Stadt aufzusaugen.





 
 
 

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