top of page

Tag 6 - Rollertour Kambodscha

  • Autorenbild: Tobi
    Tobi
  • vor 22 Stunden
  • 4 Min. Lesezeit

Samstag, der 14. März 2026

So schnell ist er wieder gekommen. Unser letzter Tag in Kambodscha. Heute wollen wir mit dem Roller die Gegend unsicher machen und die Stadt verlassen.


Unser Hauptziel ist Kampong Khleang, besser bekannt als Floating Village.


Doch zuerst ist ausschlafen und ein spartanisches Frühstück angesagt.

Außer die Drohne, haben wir alles wichtige eingepackt und fahren zu unserem ersten Punkt. Dieser ist der weiteste mit 63 Kilometern Entfernung.


Nachdem wir Siem Reap verlassen haben, ist der Verkehr auch gleich ganz anderer. Autos überholen sehr waghalsig und die Rollerfahrer, bleiben brav rechts und machen eigentlich was sie wollen. Ich glaube man braucht für diese Dinger hier auch keinen Führerschein. Selbst die Schulkinder fahren mit den 125er zur Schule.


Es gibt eine eigene Rollerspur, die wirklich nur von Zweirädern benutzt wird. So läuft der Verkehr sehr flüssig (für uns jedenfalls).

Nach 32 Kilometern machen wir eine kleine Trinkpause. An irgendeinem Stand auf einer Sandstraße bleiben wir stehen und ordern eine kalte Cambodia Coke.


Englisch spricht hier keiner und Touristen sind sie anscheinend auch nicht gewohnt.


Mit diversen Handzeichen klappt es dann auch uns irgendwie zu verständigen.


Danach fahren wir ohne Zwischenstopp zur Kampong Kdei Bridge.


Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert und war einst die längste Kragbogenbrücke der Welt.


Heute darf man sie nur noch mit Zweirad überqueren. Na zum Glück haben wir welche.

Sie sieht extrem imposant aus. Da die Sonne auch gerade darauf scheint, wirkt sie komplett Orange.


Natürlich fahren wir hier auch rüber und filmen uns dabei.


Die Brücke hat sich sehr gelohnt und die lange Strecke war es wert.


Nach einer weiteren längeren Trinkpause geht es nun zum eigentlichen Ziel: Kompong Khleang.


Das Dorf liegt 47 Kilometer entfernt und führt die letzten 23 Kilometer durch die unterschiedlichsten Dörfer. Es macht unheimlich viel Spaß hier entlang zu fahren.


Bis sich irgendein Mann vor uns Tritt und auffordert stehen zu bleiben.


Wir verstehen nicht was er will. Er zeigt zwar die ganze Zeit auf den Checkpoint. Auch warum, wofür und was braucht ihr?


Das die Beiden kein Wort englisch können, macht die Sache nicht einfacher. Irgendwann zeigen sie nur das Zeichen, dass sie Geld haben wollen. 3 USD pro Person. Wofür kann mir aber keiner beantworten und es wird uns zu doof. Wir fahren einfach weiter und nichts geschieht. Ich denke einfach mal, dass es voll die Touri abzocke ist.


Nach 3 Kilometern erreichen wir Floating Village.


Was wir hier sehen werden ist einfach nur genial. Sowas haben wir noch nicht gesehen. Wir sind zwar momentan in der Trockenzeit hier und der See hat keinen Wasserstand von 9 Metern, aber die Architektur von den gebauten Häusern ist der Wahnsinn.


Es wirkt wie eine andere Welt.


Auch wie die Fische getrocknet und gegrillt werden haben wir in diesem ausmaß noch nicht gesehen.


Man kann es gar nicht in Worte fassen, was hier los ist und was für eine Stimmung hier herrschte.


Viel besser, als wir es uns vorgestellt haben.



Als nächstes wollen wir nach Kompong Phlouk. Es soll ähnlich sein und liegt 35 Kilometer entfernt.


6 Kilometer vor dem Ziel, werden wir wieder angehalten und sollen bezahlen. Diesmal sieht es sehr Offiziell aus und man kann auch nicht einfach weiter fahren.


Sie wollen unbedingt uns eine Bootstour andrehen. Wollen wir aber nicht und jetzt sollen wir 10 USD bezahlen, damit wir in die Stadt dürfen.


Warum das nur so ist? Keine Ahnung. Er sagt irgendwas für die Einwohner dort. Das glaube ich keine Sekunde. Für mich ist das einfach nur Abzocke.


Wir wenden und fahren in das Dorf davor. Dort war ein großer Markt.

Als wir dort parkten und in den Markt reinliefen gucken uns alle komisch an. Weißbrote wie wir sie sind, kommen anscheinend nie hier her.


Keiner, also wirklich gar keiner spricht Englisch. Google Übersetzer ist hier auch sehr schlecht und wir verstehen uns gegenseitig nicht.


Zum Glück gibt es noch Hände und Bilder.


Alle haben uns die ganze Zeit angelacht und sich gefreut, wenn wir Interesse zeigen. Wir wussten nicht was sie da zum Essen zaubern, aber bei den Gerichten, die wir nicht kannten, mussten wir einfach probieren.


Das frittierte, was ich esse war Banane und bei den weißen Kugeln, mit den Kokosraspeln wissen wir es immer noch nicht. Es war aber beides sehr Lecker.


Ein toller Markt, wo man sich richtig wohlgefühlt hat.


Besonders die Kinder haben uns alle zugewunken und viele gaben uns die Faust zum einschlagen.


Das hätten wir im Touridorf bestimmt nicht erlebt und haben so - mal wieder - alles richtig gemacht.



Nun treten wir die Heimfahrt wieder an, wir wollen ja heute noch einen Sonnenuntergang in Angkor Wat sehen.


Bevor wir unser Hotel erreichen, holen wir noch ein paar Spieße zum naschen. Die gehen auch immer.



Angekommen im Zimmer stellen wir fest, dass wir richtig Sonnenbrand bekommen haben, obwohl wir uns dreimal mit WD50 eingesprüht haben.


Da kommt der Pool jetzt genau richtig und wir kühlen uns dort immer wieder ab.


Pooltime
Pooltime

Danach geht es zu Angkor Wat und wir haben heute richtig Glück. Kaum Wolken am Himmel und die Sonne scheint super auf den Tempel, der so traumhaft leuchtet.


Wir saugen die letzten Minuten hier auf und sind sehr froh, dass wir für 2,5 Tage Siem Reap gemacht haben. Es war auch die perfekte Zeitspanne dafür.



Den Abend wollen wir noch einmal bei einem asiatischen Fondue ausklingen lassen. Diesmal gibt es das BBQ Grill Menü. Also nicht ganz so viel Suppe wie letztens.


Es war wieder himmlisch lecker. Die Suppe wurde immer intensiver. Perfektes Abschlussessen.



Wer mal in dieser Stadt ist, den können wir dieses Lokal nur empfehlen. Hier sind größtenteils nur Einheimische oder Asiaten. Aus anderen Kontinenten haben wir keinen gesehen, auch nicht, wenn wir hier vorbeigefahren sind. War vielleicht zu speziell, wer weiß das schon.


Danach geben wir unser letzte Geld für tolle Sachen für zu Hause aus und laufen das letzte Mal über die Brücke.


Danach gaben wir leider unsere Roller ab. 300 Kilometer sind wir damit in den paar Tagen gefahren und es hat sich richtig gelohnt sie zu holen. Auch wenn man hier gut mit Auto fahren könnte, würde ich das nicht empfehlen. Man kommt besonders in der Stadt einfach nicht vorwärts und findet kaum Parkplätze. Das Selbe in Angkor Wat.


Morgen geht es ins 3. Land in diesem Urlaub. Vietnam schreit nach uns und wir freuen uns sehr darauf.





 
 
 

Kommentare


bottom of page