Tag 10 - The Marble Mountains
- Tobi

- vor 3 Tagen
- 6 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 1 Tag
Mittwoch, der 18. März 2026
Traumhaftes Wetter, Essen, Verkehrsregeln und freundliche Menschen. Das ist Urlaub den wir so lieben. Besonders wenn man selber die Umgebung unsicher machen kann.
Dazu schlafen in diesem Urlaub sehr oft richtig aus (außer, wenn wir mal wieder weiter fliegen).
So auch heute und wir machen erst kurz nach 9 Uhr los.
Also ab auf die Roller, das Hotel verlassen und erst einmal hupen, damit jeder weiß, dass wir jetzt unterwegs sind und auf unsere Vorfahrt bestehen.
Doch holen wir für unsere Tour heute noch die zweite Batterie für den kleinen E-Scheißer. Tanken wird ja schwierig.
Wir verlassen Hoi An und fahren auf einer drei spurigen Straße Richtung Da Nang. Es herrscht kaum verkehr und wir überholen sogar viele mit unserer maximal Geschwindigkeit von 45 km/h. Sind also doch nicht solche Bremsen wie gedacht.
Nach einer 20 minütigen fahrt bekomme ich Hunger und Jule könnte auch was essen (also zwei Kamele zum mitnehmen bitte).
Ich finde auch sofort ein sehr vertrauenswürdiges Lokal.




Unseren Erfahrungen nach, gibt es bei solchen Häusern das beste Essen überhaupt. Auch wenn es so aussieht, dass 90 % der westlichen Touristen hier nicht einmal ein Fuß reinsetzen würden. Wir lieben es.
Wir werden auch gleich freundlich im Empfang genommen und wieder ohne Englisch, werden wir hier Sachen bestellen, wo wir nicht wissen, was auf uns zukommt. Egal, Fisch ist es jedenfalls nicht und so setzten wir uns einfach hin und warten auf das Essen.
Und was soll ich sagen? Es ist so wie gedacht. Es schmeckt einfach so genial und man merkt wie es mit Liebe und Spucke zubereitet wurde.



Dazu kommt der noch beste Litschi Tee, den wir je getrunken haben. Der Wahnsinn.

Das gesamte Essen hat mit Trinkgeld gerade einmal 3 € gekostet. Wie werde ich diese Preise vermissen.
Jetzt schön völlig Glücklich machen wir uns auf zu den Marble Mountains.
Der Verkehr ab Da Nang wird mehr und völlig verrückt. Warum ich mit diesen Verkehrsregeln so gut klar komme? Keine Ahnung. Wenn keine Ampel da ist, heißt es, wer bremst und nicht hupt verliert. Klar, bremsen müssen wir auch, aber nur wenn man vergisst beim überholen zu Hupen und das nicht nur einmal, sondern ganze Zeit, bis man einen überholt hat. Eigentlich voll einfach. Jule hubt zum Anfang nur einmal sehr vorsichtig, bis sie merkt, dass es nicht so funktioniert, wie geplant. Ab jetzt hat sie einfach Panzertape an der Hupe geklebt und hupt dauerhaft und ab da an, hat sie freie Fahrt. Jetzt traut sich keiner mehr mit Jule an. Na geht doch. Jetzt muss sie noch noch auf die Bürgersteige rauf und runter fahren ohne zu hupen. Dann haben wir es.
Wir erreichen nur unser Ziel. Es ist schon sehr stark gefüllt und Busse ohne Ende. Die Grabs setzten dazu auch noch unzählige Menschen ab. Und doch wird es sich sehr gut verteilen.
Wir parken direkt am Gate 1 und haben einen kurzen Weg zum Ticketschalter. Für 5,43 € holen wir uns Tickets für den Berg, die Höhle und den Fahrstuhl. Dieser Preis ist natürlich für uns Beide.




Auch wenn die Schlange vor dem Fahrstuhl sehr voll war, ging alles schnell voran und wir durften nach oben. Augen zu und durch.
Beim Ausstieg durfte man gleich eine wunderbare Aussicht genießen.




Danach geht folgen wir den Weg und können sofort noch einen Tempel besuchen. Auch wenn die Wege auf der Karte lang aussehen, ist hier ein Highlight nach dem Anderen.
Ab und zu müssen wir noch Treppen hoch laufen, die aber solch bescheidene Stufen hatte, die keinen Freude bereiten.
Aber man muss dort lang und wir laufen die sogar zwei Mal hoch, weil die Karte von den Bergen aber sowas von Falsch gezeichnet ist und immer noch keinen Sinn macht.
Man hätte auch eine Abkürzung durch die Höhle nehmen können, doch Jule hatte irgendetwas dagegen. Warum nur?




Wir nehmen den normalen Weg (was ist hier schon normal?) und sind kurze Zeit später am Highlight des Parkes.
Ich erwartete schon Menschen ohne Ende, doch es waren erstaunlicher Weise nicht so viele.
Das Highlight des Parkes sollte wirklich das Highlight werden. Wir haben auch so viel Glück mit dem Wetter und der Zeit, denn jetzt scheinen die Sonnenstrahlen am Besten hinein (war natürlich auch so geplant).
Auch die restlichen Figuren wissen zu gefallen und man kann ich schon viele Minuten auskosten.
Das war mal wieder der absolute Wahnsinn und jede Schweißperle hat sich dafür gelohnt.
Draußen sind wir noch völlig fasziniert und laufen zum nächsten Viewpoint.
Die Aussicht ist aber auch hässlich.
Nun haben wir alles auf den Bergen gesehen und es hat sich sehr gelohnt.
Bleibt nur noch die Höhle ganz unten. Dafür nehmen wir nicht den Fahrstuhl, sondern die Treppen und sind so froh, diese nicht nach oben laufen zu müssen. Die Gesichter von den Menschen, die hoch liegen sahen nicht begeistert aus.



Danach gehen wir gleich in die Höhle und dürfen endlich Treppen hoch laufen.
Die Höhle ist sehr schön gemacht und hat viele Figuren von Göttern zu bieten.



Ein wirklich toller Ort, sei es die große Höhle oder die Berge. Würde ich immer wieder machen, wenn ich in dieser Ecke wäre.
Aber der Tag ist ja noch lange nicht zu Ende und wir setzten uns wieder auf unsere Roller und fahren immer weiter nach Da Nang hinein.
Das nächste Ziel ist die Drachenbrücke. Leider ist kein Wochenende, denn da späht sie Feuer und Wasser. Hätte ich gerne einmal persönlich erlebt, aber Vietnam wird auf jeden Fall in diesem Jahrzehnt noch einmal besucht und dann timen wir das Richtig.
Wir fahren über die Drachenbrücke und sie sieht schon sehr cool aus. Bei Nacht wirkt sie bestimmt noch cooler.
Unter der Brücke studieren viele Jugendliche Tanzeinlagen. Ganz lustig zu beobachten, weil die Mädels alle ganz laut kichern, wenn sie feststellen, dass wir zugucken.
Eigentlich wollte ich Flyspy noch in die Luft jagen, aber habe keine Genehmigung bekommen. Schade.
Nun wollen wir uns den Strand in Da Nang angucken. Er ist sehr schön und hier wollen wir nachher eine Pause machen, doch fahren wir vorher noch zum Chua Linh Ung.
Die Strecke ist wunderschön und bietet immer wieder traumhafte Panorama Ausblicke.



Die letzten 500 Meter geht es Berg hoch und unsere Roller haben richtig zu kämpfen. Mit max. 20 km/h schleichen wir uns den Weg nach oben.
Der Eintritt ist kostenlos und nachdem die kleine Treppe bezwungen hat, sieht man einen schönen Tempel, mit vielen Buddhas drin.
Auch außerhalb des Tempel stehen viele Buddha Statuen die immer anders aussehen. Genial.
Auch kann man die riesen Buddha Statue von hinten sehen.
Es gibt auch noch andere Figuren und einem Ahne ich nach, weil die böse Jule meinte, es hat Ähnlichkeit mit mir.


Danach gucken wir uns die große Statue von vorne an und sie sieht noch beeindruckender aus, als wir es uns vorgestellt haben.
Auch die Aussicht auf Da Nang ist super.
Es schreit nach einer Pause und wo kann man sie am Besten machen? Genau, am Strand mit einem Kaltgetränk und mit den Beinen ins Meer rein gehen.




Nach einem Videochat mit dem Zonk (um ihm zu zeigen/sagen, wie doof unser Urlaub ist), machen wir weiter.
Wir haben noch Zeit und wollen uns noch einen Markt hier angucken, wo nur Einheimische sein sollen.
Die Roller parken wir direkt vor dem Eingang und schon bei dem Betreten herrscht ein Bild, welches wir so noch nicht gesehen haben. Mitten im Gang liegen unzählige Klamotten und so viele Menschen suchen sich die besten Stücke raus. Es wird gekämpft, an die Haare gezogen, geschrien und teilweise manche erstochen. Also ein ganz normaler Einkaufstag.




Was für Dimensionen.
Da ich mich vor Angst, fast in die Hosen gemacht habe, schreit die Toilette.
Lustig ist bei allen öffentlichen Toiletten muss man seine Schuhe ausziehen und latschen anziehen.
Es sind ÖFFENTLICHE TOILETTEN und so sauber. Unvorstellbar in Deutschland.

So ist es mit den Toiletten mitten auf der Straße.
Danach laufen wir weiter und anstatt Anziehsachen in der Mitte, sind Essetische aufgebaut. Hier sitzen sie zusammen und essen gemütlich. Genial. Mitten im Gewusel.




Von der Ware hat der Markt nicht viel anderes zu Bieten als die vorherigen, aber hier fühlen wir uns 100 Mal wohler, als in diesen Touri Dingern.






Natürlich müssen wir noch im Markt Essen. Wir finden einen Stand des Vertrauens (eigentlich war nur noch da Platz, weil gerade zwei Plätze frei wurden) und bestellen eine Nudelsuppe (ja schon wieder) und Frühlingsrollen.
Beides schmeckt sehr gut.






Wir haben noch eine Stunde bis zum Sonnenuntergang und brauchen genau 54 Minuten bis zur Unterkunft. Perfekt geplant.
Also ab durch den Feierabendverkehr und wir manövieren uns durch die Straßen. Es macht immer mehr Spaß und auch Jule bekommt immer gefallen daran und freut sich wie eine Schneekönigin.
Zwei Spuren und doch sind es 8 Rollerspuren. Autos haben wir wirklich gar nichts zu melden.
Glücklich kommen wir beim Rollerverleiht an, denn unsere Batterien müssen für morgen geladen werden.
Der Vermieter guckt nicht schlecht, wie viel wir heute mit den kleinen Dingern gefahren sind.
Ich springe noch in den Pool und danach lassen wir den Abend auf der Terrasse ausklingen.






























































































































































































































































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