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Tag 11 - My Son

  • Autorenbild: Tobi
    Tobi
  • vor 2 Tagen
  • 5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Stunden

Donnerstag, der 19. März 2026

Nach so einem ereignisreichen Tag wie gestern, folgt heute ein etwas sehr ruhiger Tag für unsere Verhältnisse.


Auch wenn man nicht viele Sachen besichtigt, ist hier wieder der Vorteil, mit den Roller unterwegs zu sein und einfach die Natur aufzusaugen.

Wir schlafen wieder aus und man merkt mittlerweile, dass diese gewisse Ruhe nach zwei Wochen eintritt. Man ist im Erholungsmodus angekommen.


So machen wir uns gemütlich zum Rollerverleih. Wir werden auch gleich erkannt und bekommen unsere vollgeladenen Roller wieder.


Doch irgendwas stimmt nicht. Es sind andere. Naja egal, Hauptsache zwei Mal 100 % und Grande.


Roller ist Roller und wir starten zum My Son. Eine Tempelstadt aus dem 2. und 3. Jahrhundert.

Das erste Highlight ist die Brücke, die nur für Zweiräder gemacht worden ist (Fußgänger sind hier auch verboten).


Die erste Frage die wir uns hier stellen ist, wann diese Brücke auseinander fällt.


Es klappert ohne Ende und die schmale Spur, reicht gerade so für ein Roller pro Richtung. Was natürlich nicht heißt, dass man hier nicht überholen kann (diesen Spaß können wir uns nicht entgehen lassen).


Bremsen ist auf diesem Untergrund nicht die beste Entscheidung. Man Rutscht einfach.


Bestes Gegenmittel? Nicht Bremsen und fahren. Ganz einfach und logisch für deren Verhältnisse.

Danach fahren wir 10 Kilometer durch die Reisfelder (hier kommt man mit dem Auto auch nicht entlang). Die Sonne scheint auf uns mit aller Begeisterung und so dauert die Fahrt auch lange, weil wir immer wieder stehen bleiben und die Aussicht genießen und Big Pictures mit unseren E-Scheißern machen (ab und zu sind wir auch noch drauf).


Nach so einem Fotoshooting bekommt man Hunger und wir suchen wieder ein Lokal des Vertrauens.


Leider hatten wir diesmal nicht den richtigen Riecher.


Es schmeckt, aber irgendwas hat gefehlt.


Jule wollte mir 5 € anbieten, wenn ich es auf einmal austrinke und Schlucke. Ist klar....
Jule wollte mir 5 € anbieten, wenn ich es auf einmal austrinke und Schlucke. Ist klar....

Gestärkt hupen wir uns durch die restliche Strecke bis zur Tempelanlage.


Dort müssen wir ganze 5€/Person Eintritt bezahlen.


Danach dürfen wir eintreten und werden mit einem Bus 2 Kilometer gefahren.


Ab hier beginnt dann der Rundkurs.


Dieser ist schön hergerichtet und auch die Tempel wissen zu gefallen, aber irgendwie merken wir, dass wir mehr als genügend Tempel in diesem Urlaub gesehen haben und im Verhältnis zu Angkor Wat, ist es natürlich ein Tropfen auf einem heißen Stein.


Hätten wir diese Anlage zum Anfang gesehen, wären wir wahrscheinlich begeistert gewesen, aber so? Leider nicht.


Ich persönlich denke, dass man es sich angucken kann, aber falls man vorher so viel gesehen hat wie wir, kann man sie außen vor lassen und sich andere Sachen anschauen.




Das ist halt der einzige Nachteil, wenn man schon so viel gesehen hat. Ist wie mit dem Schnorcheln. Bis einem etwas richtig Begeistert, muss einem schon was richtig tolles passieren und wenn man schon Petra und Angkor Wat gesehen hat, ist die Messlatte natürlich sehr hoch.

Wir haben hier weniger Zeit als geplant verbracht und überlegen, ob wir unsere Batterien vom E-Roller für die geplante Strecke schaffen. Ich bin der Meinung, dass wird ein knappes Ding, aber wir schaffen das, Notfalls einen Kilometer schieben.


Jule ist da ganz anderer Meinung und wir entscheiden uns für die "vernünftigere" Entscheidung.


So fahren wir wieder zum Hotel. Dort verbringen wir eine kurze Zeit am Pool und machen einen neuen kleinen Schlachtplan.

Wir fahren nach der Pause zum letzten Zipfel und gucken uns den Leuchtturm an.


Ja, man hat ihn gesehen und das war es auch.



Danach fahren wir noch zu dem bekanntesten Strand in Hoi An.


Auch hier bleibt zu sagen. Es gibt schönere Strände (in Da Nang fanden wir sie viel schöner). Wellen waren auch nicht wirklich vorhanden und wir fragen uns, was kann man hier den ganzen Tag machen?


Wir trinken hier ein Kaltgetränk und genießen das schöne Wetter.


Mehr Fotos war der Strand nicht wert
Mehr Fotos war der Strand nicht wert

Bevor wir uns wieder in die Altstadt bewegen, fahren wir noch einen tollen Abschnitt am Wasser entlang, wo es auch Bootstouren durch die Kokosnusswälder gibt. Da hat uns Costa Rica auch wieder versaut. Es ist schön, doch kennt man - gerade weil es der letzte Urlaub war - einfach andere Dimensionen.



Heute ist wirklich meckern auf aller höchstem Niveau.

Nun fahren wir noch zu zwei Märkten, die fast nur von den Einheimischen benutzt werden.


Diese sind schon wieder richtig cool, leider sind die Fleisch bzw. Fisch Stände schon geschlossen und sie sind relativ klein.


Doch hier essen wir ein Sandwich. Diese holen die Einheimischen in Massen und das wollten wir auch noch unbedingt probieren.



Wir bestellen das Special Bread und es schmeckt genial und macht so satt. Das war mal wieder was ganz anderes und besonderes.


Jule bestellt sich dazu noch einen Kokosnuss Kaffee und sie ist völlig aus dem Häuschen. Der soll richtig gut geschmeckt haben (jetzt weiß ich, was ich zu Hause alles besorgen muss).


Wir laufen die Märkte noch ein bisschen entlang, aber trotzdem ist vieles auf Touristen aus und spricht uns nicht zu, auch wenn das Obst/Gemüse und die Nudeln immer wieder ein Traum sind.


Mit diesen letzten Eindrücken in Hoi An, fahren wir noch einmal zur Altstadt und wollen noch paar ein Sachen in der Tourihochburg erwerben.


Leider haben wir die schlechteste Zeit erwischt. Konnten wir am ersten Nachmittag super verhandeln, weil die Verkäufer keine ganz unrealistischen Preise genannt haben, ist jetzt zur späten Stunde alles anders.


An einem Stand fanden wir ein Tank Top, zwei Shirts und eine kurze Hose, die wir richtig gut fanden und auch nicht groß verhandeln wollten, weil wir diese Sachen woanders nicht gesehen haben.


Doch sagt die Verkäuferin einen Preis, der uns schockierte und keine Basis zum Verhandeln hatte.


Bespiel: Ein frisch geschneidertes Kleid für Jule, mit allen ihren Wünschen und noch am selben Tag fertig, kostet 1.350.000 Dong.


Die Verkäuferin für diese vier Artikel, die nicht mal annährend so eine Qualität hatten, wollte 1.500.000 Dong.


350.000 Dong wäre ein realistischer Preis (im Verhältnis zu den Erfahrungen aus den letzten Tagen) und auch schon ganz leicht überteuert gewesen.


Die Verkäuferin fragt nach meiner Vorstellung und zeigt mir einen Vogel und geht gleich zu ihrer Freundin nebenan, sie gucken und lästern über mich (ihr habt doch angefangen mit solch einem Preis).


Das wären ja Deutschlandpreise gewesen.

Wir laufen noch ein bisschen über den Markt und heute haben alle Angebote die eine Frechheit sind.


Es muss an der Uhrzeit liegen, denken wir. Jetzt sind mittlerweile alle Touris hier und haben evtl. schon so viel getrunken, dass sie nicht mehr verhandeln wollen. Es kann doch nicht sein, dass so viele Menschen diese unnormalen Preise bezahlen?


Wir haben hier genug und freuen uns morgen auf die Märkte in Hanoi. Dort läuft es hoffentlich wieder richtig und alle Seiten kommen auf einem guten Nenner und freuen sich im Nachhinein.

Morgen geht es in die Hauptstadt Vietnams und da sind wir richtig gespannt. Kann man in der Umgebung doch so viel unternehmen.


Für Hoi An war es auch wieder genau die richtige Anzahl an geplanten Tagen die wir hier waren und ein toller Ort, den man nicht auslassen darf, auch wenn es sehr touristisch ist.






 
 
 

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