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Tag 12 - Hanoi - Wasserpuppentheater

  • Autorenbild: Tobi
    Tobi
  • vor 22 Stunden
  • 5 Min. Lesezeit

Freitag, der 20. März 2026

Die letzte Station in Vietnam ruft nach uns.


Von der Stadt her, war Hoi An mein Favorit, aber von dem, was wir erleben können, ist Hanoi ganz klar auf der Nummer 1. Hier hat man so viel Auswahl und kann so viele Touren buchen (ohne Touren bzw. eigenes Fahrzeug ist es kaum machbar).


Der Wecker klingelt und die Routine ist so drin, dass wir sehr schnell fertig sind, auschecken und in unser bestelltes Fahrzeug steigen, welches uns zum Flughafen fährt.

Unser Fahrer bringt natürlich erst einmal sein Kind in die Schule und die Zeit muss natürlich aufgeholt werden. Wie ein verrückter nutzt er jeden freien Millimeter um zu überholen. Alles, aber wirklich alles wird weggehupt und das Gaspedal ist sein Freund.


So kommen wir schneller als geplant am Flughafen an und wir laufen zielsicher zu Kofferabgabe.


Kein Mensch vor uns und wir sind die Koffer schneller los, als gedacht. Na dann gleich zur Sicherheitskontrolle.


Die ist gerammelt voll, doch das heißt hier nichts. Wir sind ganze Zeit in Bewegung und bleiben nie mehr als 3 Sekunden stehen. Massenabfertigung? Damit hab ich in dem Fall kein Problem.


Die Kontrolle ist wieder lachhaft und ich sage zu Jule, lass es uns noch genießen. Ich ahne schon schlimmes in China.

Erfahrene Flughafen Loungegänger wie wir sie nun sind, achten wir auch gar nichts mehr und steuern direkt den Weg zur Lounge an.


Dort reingelassen, dürfen wir wieder kostenlos essen und trinken. Wir ergattern später auch noch einen Couchplatz.




Bei Inlandsflügen sind die Loungs nicht so gut wie international. Diese Erkenntnis haben wir schon erlangt und sind gespannt wie es in paar Tagen sein wird.


Trotzdem ist sie viel Besser als in Saigon und wir können hier unsere Zeit sehr gut tot schlagen.


So mussten wir vor der Amex die Zeit verbringen
So mussten wir vor der Amex die Zeit verbringen

Später gucken wir uns noch die Preise im normalen Bereich an und man kann sagen, dass sie sehr Fair für einen Flughafen sind.

Das Boarding geht auch genau dann los, als wir am Gate angekommen sind und die Schlange vor uns ist nicht lang.


Hanoi, wir kommen
Hanoi, wir kommen

Der Flug ist wieder sehr ruhig und angenehm. Die Aussicht ist bei der Landung auch nicht zu verachten.



Da es wieder ein Inlandsflug ist, gibt es keine Passkontrolle und wir warten auf die Koffer.


Hier sieht man, das die Asiaten nicht können. Sich an Regelschildern halten. Beim Kofferband wird geschupst und gedrängelt, Hauptsache man ist direkt am Band und nicht hinter der Linie.


Warum? Keine Ahnung. Ich bleibe entspannt stehen und schuppse sie wie ein verrückter weg, wenn unsere Koffer als erste kommen.


Natürlich geschieht es nicht und als unsere Koffer da sind, ist das Kofferband schon fast leer.


Draußen herrscht ein Bild von absoluten Chaos. Reine Arnarschie.



Kein Platz für nichts und so geht es hier ganze Zeit.


Auch mit dem Blick auf meinem Handy, wo die Grab App sagt, wo unser Fahrer ist, werde ich von allen angesprochen, ob ich denn nicht ein Taxi oder Grab bestellen möchte. Wozu?


Egal, unser Fahrer ist dann da und manoviert uns gekonnt hier raus und fährt uns sicher die 29 Kilometern zum Hotel.

Unser Zimmer ist im 7. Stock und wir fahren mit einem richtig kleinen und engen Fahrstuhl. Ich glaube ja, dass Jule immer auf diesen Moment wartet, um mir alles heimzuzahlen.


Schweißgebadet können wir (also ich) dieses Höllenteil verlassen. Warum können wir nicht im ersten Stock übernachten?


Doch Rache ist süß. Wir haben einen Balkon. Es geht weit, sehr weit runter, ohne großartige Mauer. Jetzt hat Jule schiss und ich lehne mich mal rüber und gucke was unter uns ist. Das gefällt ihr so gar nicht.


Geht doch.


Das Hotel liegt wieder sehr günstig (als ob ich das so geplant hätte) und die Wege sind alle zu Fuß super zu erreichen.


Als erstes laufen wir zur Trail Street. Hier kann man besonders am Wochenende viele Züge durch die enge Gasse lang fahren sehen.


Jetzt ist aber erst einmal für 4 Stunden stillstand und es ist extrem überlaufen von Touris. Die ganze "Schienenstraße" hat schon ordentlich was zu bieten und an unserem letzten Tag, gucken wir uns dieses Spektakel auch noch richtig an.




Es macht schon Vorfreude.

Nicht weit entfernt ist der Dong Xuan Markt. Jedem Berliner wird es ein Begriff sein und wir können uns das Original angucken. Geil.


Das Gebäude wurde 1889 gebaut und ich bin gespannt, wie es mit unserem zu vergleichen ist.


Es ist nicht ansatzweise mit unserem zu vergleichen. Die Läden sind noch kleiner, enger und überfüllter.


Lustig ist es schon, aber noch einmal müsste man hier nicht rein.


Doch erwerben wir hier sehr preisgünstig auch paar Sachen.


Wir schlendern die Straßen noch bis zu unserem Hotel zurück.


Paar schöne Ecken gibt es schon, doch sind hier wenig Essensangebote (oder nur überteuerte). Absolutes Tourigebiet halt.



Dafür sind die Preise für Klamotten so preiswert, dass ich nicht mal verhandeln will. Da musste ich mir schon fast Schläge androhen lassen in Hoi An, als ich diese Preise mit aller Macht durchsetzen wollte. Hier könnte man bestimmt auch noch verhandeln, aber ab einem gewissen Preis, sage ich nichts mehr und akzeptiere es. Jule ist sehr überrascht.

Am Hotel wieder angekommen, merken wir, dass es noch perfekter liegt. Hier gibt es Essenbuden ohne Ende. Sogar ein Lokal, welches die letzten drei Jahre mit einem Michelin ausgezeichnet worden ist.


Hier ist immer eine Schlange von Menschen, die dort Essen wollen und wir haben bis spät Nachts es nie leerer gesehen.



Da ich anstehen und warten sowieso nicht mag, suchen wir uns ein nettes Lokal, wo wieder nur Einheimische sind und der Preis um das 5 fache billiger ist.


Natürlich bestellen wir wieder Nudelsuppe. Zum Glück gibt es in Peking Ente (denkt sich Jule jedenfalls).


Es schmeckt genial und 5 Stunden Später wird es hier so voll sein, wie bei dem gehypten Resturante.

Danach schreit die Dusche nach uns und ich bereite die letzten Sachen für die nächsten zwei Tage vor. Jetzt ist Jule neugierig und ich verrate ihr schon mein Geburtstagsgeschenk für sie.


Es wird eine zweitägige Kreuzfahrt durch die Halong Bucht und danach noch ein Flug - mit einem Wasserflugzeug - über die Bucht.


Nicht ungerechtfertigt fragt sie, ob das mit dem Wasserflugzeug nicht eher ein Geschenk für mich sein?


Gute Frage und die lassen wir einfach kommentarlos stehen.

Für heute habe ich noch Tickets für ein Wasserpuppentheater gebucht. Es ist Weltbekannt und ein Muss, wenn man in Hanoi ist.


Der Weg ist wieder nicht weit und wir erreichen das Theater. Wir bekommen unsere gebuchten VIP-Tickets und haben noch ein bisschen Zeit, um am Wasser zu sitzen und das Treiben zu bestaunen.



19:45 Uhr dürfen wir eintreten und es macht schon einen netten Eindruck.


Unsere Plätze sind war super, doch ist alles so angerichtet, dass man, wenn man nicht in der ersten Reihe sitzt oder mind. 1,90 Meter groß ist, nur 50 % sieht.


Die Show an sich ist schon einen Besuch wert und sehr gut gemacht. Auch wenn man nichts versteht, ist es einfach herrlich anzugucken.



Die Musik und die Geschichte werden live übertragen, Großes Kino und nur zu Empfehlen, auch wenn man nicht immer alles sieht.

Nur eine Minute vom Theater entfernt, ist der Hanoi Weekend Night Market.


Die ersten Meter, denkt man, WOW. Doch werden es nur 10 Garküchen werden. Danach gibt es nur noch Zeug wie überall und es ist kein durchkommen, da gefühlt alle Touristen in Hanoi hier sind.



Vielleicht gucken wir uns ihn am Sonntag noch einmal richtig an.


Für heute holen wir uns noch Frühstück und Getränke für morgen und bereiten im Zimmer alles für die Kreuzfahrt alles vor.




 
 
 

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