Tag 9 - Hoi An, eine andere Welt
- Tobi

- 17. März
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. März
Dienstag, der 17. März 2026
Der Wecker klingelt früh, zu früh.
Die Uhr zeigt 2:45 Uhr an. Wir sind müde, doch was soll man machen, wenn man weiter will?
Unser Grab Fahrer steht auch pünktlich vor unserem Hotel und fährt uns durch die noch leere Stadt zum Flughafen.
Wir fliegen mit der Billigfluggesellschaft im asiatischen Bereich schlecht hin - Vietjet Air. Sie haben einen ganzen Terminal für sich.
Leider ist nur ein Gate für alle auf, so dass wir bei der Kofferabgabe das erste Mal in diesem Urlaub lange warten müssen. Die Organisation wirkt chaotisch und ergibt für uns keinen Sinn. Aber egal, nach knapp 40 Minuten sind wir die Koffer los.

Dafür geht dich Sicherheitskontrolle wieder sehr schnell und wir betreten die Lounge.
Sie ist nicht gut und ist auf einer Stufe mit der aus Costa Rica.
Die Nudelsuppe war gut. Der Softgetränkeautomat, sowie die Massagesessel sind Out of Order.
Getränke im Kühlschrank sind nach 30 Minuten auch fast alle vergriffen und auch nicht nachgefüllt.
Ist natürlich schon meckern auf hohem Niveau, aber da haben wir auf so einem großen Flughafen doch mehr erwartet.
Mit dem Bus müssen wir jetzt zum Flugzeug und wir stehen Goldrichtig und dürfen als Erstes rein.


Der Flug ist wieder sehr ruhig und wir nicken immer wieder mal ein.
In Hoi An ging alles sehr schnell und da wir ein Inlandsflug hatten, brauchen wir auch keine Passkontrolle.
Unsere Koffer kommen auch sehr schnell und wir sind draußen. Das Wetter ist ab jetzt nicht mehr ganz so warm wie die letzten Tage.
Ab jetzt wird es von Ort zu Ort "Kühler". Doch in der Sonne ist es wieder sehr warm und angenehm.
Mit dem Grab fahren wir fast eine Stunde zum Hotel. Die Nähe zum Meer und die gewisse Ruhe gefällt uns bis jetzt ganz gut.
Im Hotel sind wir 9:30 Uhr und dürfen leider noch nicht einchecken. Sie versucht uns irgendwelche Touren oder Fahrten anzudrehen, hier machen wir das noch alles selber.
Naja dann lassen wir die Sachen hier und laufen nur mit den Rucksäcken durch die Altstadt.
Der erste Eindruck ist sehr gut. Die Brücke und die ganzen Lampions wissen zu gefallen und wir sind richtig gespannt, wie es Abends hier ist.
Die Auswahl an den Läden ist riesig und wir haben Zeit und können in Ruhe shoppen. Das hätte ich nicht laut sagen dürfen. Jule springt in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit von Shop zu Shop.
Wenn sie was findet, muss ich verhandeln. Immerhin habe ich noch ein bisschen Daseinsberechtigung.
Dabei bekomme ich meistens meinen Willen, auch wenn sie mir natürlich eine Lebensgeschichte erzählen wollen.
Wenn sie den Preis nicht annehmen, dann ist das so, aber wenn sie ihn annehmen, dann kann es nicht so wenig gewesen sein.
Mit 22 Tüten im Gepäck haben wir uns eine Pause verdient.




Wir machen uns wieder auf den Rückweg und dürfen einchecken.
Das Zimmer ist sehr groß und wir haben zwei kleine Terrassen. Für 13€/Nacht genial.
Hier lassen wir uns die Litschis schmecken und machen uns frisch.
Da hier nicht so viel Verkehr ist, überlegen wir, ob wir uns auch hier wieder Roller ausleihen.
Lange überlegen wir nicht und laufen zur Mietstation. Leider können wir keine 125er ausleihen, da wir keinen International Führerschein dabei haben.
So werden es zwei 50ccm E- Roller.

Jule hat Zweifel, dass wir damit unsere geplanten Strecken fahren können, da ihre Batterieanzeige ordentlich runter geht. Sie fährt nämlich die ganze Zeit auf Sportmodus.
Doch im Ecomodus fährt der Dicke nur max. 30 Km/h. Wir müssen also wieder umtauschen und Jule bekommt einen Besseren. Der Zweifel ist erst einmal verschwunden.
Zuerst fahren wir zum Strand. Der Verkehr ist eigentlich ganz simple. Außer bei einer roten Ampel, gibt es wenig bis keine Verkehrsregeln. Einfach hupen und rauf. Ich komme damit ziemlich gut zurecht. Jule hat ihre Schwierigkeiten dran zu bleiben. Von allen Seiten kommen wie aus dem nichts Fahrradfahrer, Fußgänger oder fahrende Stände. Doch es wird nach einer Weile immer besser.
Angekommen am Strand kommt gleich Ernüchterung auf. Entweder sind die Abschnitte sehr dreckig oder es ist vollgestopft und man kaum treten.


Dann gehen wir halt zurück zur Altstadt und gucken uns alles im dunkeln an.
Vorher wird aber gegessen. Einen asiatischen Döner.




Sie schmecken richtig gut. Hätten wir so nicht erwartet.
Danach stellen wir die Roller ab und laufen Richtung Altstadt.
Was hier kommt, ist einfach nur verrückt. Dachten die Amis sind schon "krank" in sowas, ist das nichts im Verhältnis zu ihr.
Die Straßen sind vollgestopft. Überall blinkt und leuchtet es und irgendwas wird immer geboten, damit hier keiner den Spaß verliert.
Das ganze Areal ist natürlich nur auf Touris aus und so voll ist es dementsprechend.
Das muss man einfach selber erleben. Kaum zu beschreiben.
Der wirkliche Nachtmarkt ist langweilig. Bietet er doch genau das Gleiche, wie die anderen Stände, die auch noch offen haben.
Morgen werden wir die andere Seite begutachten.
Für heute reicht es aber und wir holen uns noch ein paar Snacks.
Was aber in der Altstadt fehlt sind leider die Streetfood Stände.
Vielleicht 50 Stück haben wir gesehen, doch nur 5 mit verschiedenen Sachen. Da hätten wir uns viel mehr erhofft.
Vielleicht finden wir ja mit unseren Roller was richtiges.



























































































































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