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Tag 8 - 3 Nationen in einem Land

  • Autorenbild: Tobi
    Tobi
  • 16. März
  • 6 Min. Lesezeit

Montag, der 16. März 2026

Heute steht unser letzter Tag in dieser großen, quirligen Stadt an. Mir geht es zum Glück auch wieder besser. Mein Magen hat sich wieder beruhigt und ich kann heute wieder richtig essen.


Unser erster Stopp ist das Cafe Apartment.


Dies ist ein 9 stöckiges Gebäude, wo über 50 verschiedene Cafés sind.


Da die Preise aber auch dementsprechend sind, gucken wir uns das nur von außen an.


Es sieht schon ganz lustig aus und man sieht viele Leute, die auf dem Balkonen sitzen.


Von hier aus ist der Weg zum Wasser auch nicht weit und wir schlendern auf der tollen Mittelinsel entlang.



Wenn man direkt an das Wasser möchte, muss man eine sehr stark befahrene Straße überqueren. Natürlich ohne Fußgängerampel.


Viele Menschen stehen am Straßenrand und trauen sich nicht. Wir als erfahrende "Delhi Straßen Überquerer" haben damit gar kein Problem und stürzen uns einfach vor die Roller und den Autos. Wie in Delhi halten sie auch brav und man muss immer ein Fahrzeug durch lassen.


Die Leute hinter uns versuchen auch ihr Glück, doch schrecken sie wieder zurück und stehen dort wahrscheinlich immer noch.

Am Hafen sind nur bekannte und teure Cafés. Leider nichts einheimisches. So gucken wir uns nur kurz die Aussicht an und laufen weiter nach Japan Town.



Japan Town ist nur 5 Minuten zu Fuß entfernt und wir laufen durch die wieder besseren Gassen, wo überall kleine Stände aufgebaut sind und die Preise sich auch wieder normal anfühlen.


Da es jetzt schon so warm ist, schreit es nach einem Kaltgetränk.


Das tat gut
Das tat gut

Gestärkt laufen wir zum Eingang von Japan Town.


Es hat gleich einen speziellen Flair. Es ist auch noch so früh, dass hier noch keine großen Menschenmassen da sind.


Alles ist sehr schön angerichtet und es gibt auch einen dieser Automaten, die einen was tolles geben.


Wie kann man denn Juliane falsch schreiben? Das machen die Dänen aber besser. Der Laden rechts daneben, bedeutet übrigens Tobi
Wie kann man denn Juliane falsch schreiben? Das machen die Dänen aber besser. Der Laden rechts daneben, bedeutet übrigens Tobi

Kurz danach entdecken wir einen Laden, der nur Zeug aus Japan verkauft. Genial. Ich würde mich hier gerne so eindecken. Genial dieser Laden (wieso haben wir sowas in Berlin nicht? oder habe ich den noch nicht gefunden?).



Wir laufen immer weiter und es nimmt irgendwie kein Ende. Es ist ein reines Labyrinth (wie ich sowas mag). Immer wieder kommt eine neue Ecke und was neues.



Und ja Thomas (bevor du wieder kommst), ich habe endlich einen Tisch und einen Stuhl zu meiner Körpergröße gefunden :D
Und ja Thomas (bevor du wieder kommst), ich habe endlich einen Tisch und einen Stuhl zu meiner Körpergröße gefunden :D

Bei einem Lokal müssen wir rein. Es ist ein koreanisches Restaurant und ich bestelle mir Käse Ramen und was soll ich sagen? Es schmeckt so genial. Jule kostet auch immer wieder und ist erstaunt, dass ich davon so viel essen kann, da es doch scharf ist.


Keine Ahnung, man kann einfach nicht aufhören zu essen und meinem Magen geht es ja schließlich seit 5 Stunden wieder gut.



Ich beschließe nach dem Essen einfach mal so, dass wir nächstes Jahr nach Hawaii und Japan/Korea Urlaub machen werden.


Auf die Frage, ob Jule auch was zu entscheiden hat: Selbstverständlich, sie kann auch nein sagen und zu Hause bleiben (Jules Worte, nicht meine).

Das war so gut und wir entschließen heute Abend nicht zum Street Food zu gehen, sondern noch einmal nach Japan Town.


Nun geht es für uns zum Central Market.


Der ist in einer klimatisierten Halle und in den Außenbereichen sind Klamotten und Tourizeug. In der Mitte der Halle ist ein Essenparadies aufgebaut.


Dieser Markt ist so genial. Man wird nicht angequatscht bzw. angefasst. Eher wird richtiges Desinteresse gezeigt (was machen diese Weißbrote hier?).


Bei vielen Ständen kann man nicht einmal verhandeln (macht keinen Spaß) oder manche sagen Preise, wo ich nicht einmal auf die Idee kommen würde, zu verhandeln (das soll schon was heißen).


Nachdem Jule ganze 5 Tüten mit allem Möglichen erworben hat und wir noch zwei tolle Shirts für zwei Kinder geholt haben, wird es Zeit für den Essensbereich.


Wir gönnen uns sofort am ersten Stand ein Japan Green Tea Soft Cream.


Es schmeckt wunderbar.


Wir laufen noch die Stände entlang und die Preise/Portionsgrößen suchen seines gleichen.



Warum in jedem Reiseführer/Blogs/Touren der Ben-Thanh-Markt oben auf ist, bleibt mir ein Rätsel. Es kann doch kein Spaß machen belästigt, angefasst und angeschrien zu werden und dazu die verhältnismäßigen unverschämte Preise.


Ist doch dieser Markt ein reines Juwel für Jeden.


Immerhin hatten wir diesen Markt mit gerade 13 weiteren nicht Asiaten geteilt.

Wir finden immer wieder schönere Ecken in dieser Stadt. Vielleicht war ich gestern zu voreilig, dass diese Stadt wenig bis gar nichts zu bieten hat (kommt natürlich auf die Interessen an).


Für uns ist ganz klar, wenn wir hier noch mal herkommen würden, nie wieder Diskret 1.


Die Stadt wird trotzdem kein Favoriten Platz bei uns bekommen, hat aber schöne Gassen/Bezirke die Super sind.


1,5 Tage, die wir hier sind reichen aber komplett aus, es sei denn, man macht diese typischen Touritouren (die nicht gut sein sollen).

Nun werden wir Chinatown besuchen.


Vorab: Dieses Chinatown ist nicht mit dem aus Bangkok zu vergleichen und ist eher ein sehr großes Gebäude, aber was wir hier sehen dürfen, lässt unsere Vorfreude auf China noch mehr wachsen.


Ich hoffe so sehr, dass das alles Kindergarten im Verhältnis zu Peking sein wird.


Doch Peking hat noch ein bisschen Zeit und wir saugen hier alles auf was geht.


Auch hier würde ich mich mit so vielen tollen Sachen gerne eindecken, doch sind das Meist frische Produkte und die bekomme ich nicht gesund nach Hause bzw. darf es offiziell nicht mitnehmen (als ob dich das sonst gestört hat, sagt eine vertraute Stimme neben mir).


Trotzdem erwerben wir paar schöne Sachen (z.B. grünen Reis und Tee (11 Buchstaben) für die Katzenaufpasser.



Persönlich fand ich dieses Chinatown (von der Ware her) besser als in Bangkok. Nur das Street Food hatte nicht so eine riesen Auswahl wie in Thailand.


Doch diesen riesen Markt würde ich jedem empfehlen (sowie Japan Town und Central Market) der Mal hier ist.

So viele tolle und neue Eindrücke haben wir wieder gesammelt und haben uns ein Kaltgetränk verdient.


Also ob wir es geahnt hätten was gleich kommt.


Wir suchen uns an der Straße einen Getränkestand und setzen uns unter einem Balkon (hauptsächlich wegen dem Schatten).


Zwei Minuten später fängt es wie verrückt an zu Regnen.


Wir können trocken bei leckeren Getränken das kurze Aufräumen/Chaos beobachten. Was für eine tolle Show. Für eine Minute blieben alle Rollerfahrer stehen und zogen ihre Regenponchos über.



Für unseren Getränkestand heißt regen gleich super Umsatz. Auf einmal war alles überdachte vollbesetzt und alle orderten was zum trinken.

Als der Regen aufgehört hat besichtigen wir noch den kleinen Park, der nur 250 Meter entfernt ist.


Lustig ist, der Rasen wird gesprengt, obwohl es gerade geregnet hat.


Den Park kann man einen kurzen Besuch abstatten, wenn man in Chinatown ist. Er ist jetzt zwar nicht besonders, aber einen Blick immer Wert.



Hier bestellen wir uns ein Grab, welches uns zurück zum Hotel fahren soll und können beim warten das tolle Chaos auf den Straßen beobachten.


Auch hier gibt es keine Fußgängerampeln. Was uns nicht stört und wechseln gekonnt die Straßenseite (das könnte ich den ganzen Tag machen).

Unser Grab fährt uns zum Hotel und wir sind mitten in der Rushhour. Es ist so ein geniales Verkehrschaos, was irgendwie doch kein Chaos ist. Gerne würde ich für 30 Minuten hier selber fahren.


Kommt zwar nicht an Delhi ran (ob da überhaupt was annährend rankommt außerhalb Indiens?), aber es ist schon gut dran.


Ich liebe es.



Bevor wir uns im Hotel frisch machen, möchte Jule aber noch in einem Schuhladen.


Ich hebe vorsichtshalber mal 5 Millionen ab. Sicher ist sicher bei Jule.



"Leider" hat dieser Laden Jules fünf Wunsch Schuhe nicht in ihrer Größe. Schade, habe ich das Geld doch schon rausgeholt.

Nach einer erfrischenden Dusche, machen wir uns wieder auf nach Japan Town.


Jetzt leuchtet alles schön
Jetzt leuchtet alles schön

Doch bevor wir fein Essen gehen, lassen wir uns noch einmal eine Stunde massieren.


Es war traumhaft gut und ich wollte meine Masseurin anbieten, bei uns einzuziehen. Die Massage war sogar besser, als alle die ich hatte in Thailand.

Heute gehen wir einmal in ein feines Restaurant essen und der Entschluss für Japan ist spätestens nach dem Sushi und dieser Ramen Suppe (die Beste die ich je gegessen habe) in Sack und Tüten.



6 von 5 Sternen hatte unser Essen.


Als Andenken wollte ich noch den Becher erwerben, wurde mir aber leider nicht erlaubt.


Trotzdem war es ein gelungener Abschied von Saigon, welches uns doch noch mit super Erfahrungen bereicherte und viele Pluspunkte bekommen hat.


Morgen geht es in die Stadt Hoi An. Auf diese freue ich mich schon am Meisten.




 
 
 

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