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Statistik & Fazit

10. Sept.
6 Min. Lesezeit

September 2026

Länder

USA & Kanada

Bundestaaten

8

Nationalparks

12

Wasserfälle

36

Bären

10 (davon ein Grizzly)

Tage

21

Gefahrene Kilometer

8.540

Davon Jule

1.555

Getankte Liter

2.077,22

Durchschnittsverbrauch

24,32

Trolle

3


Was für eine unfassbare schöne Route
Was für eine unfassbare schöne Route

Wieder ist ein Urlaub in der USA vorbei und mal wieder kommen wir mit gefühlt 100.000 neuen Eindrücken und Erlebnissen nach Hause.


Dieses Land bleibt einfach ein Traum, für jeden der Natur und ein Roadtrip liebt.


Auch wenn wir diesmal bei einigen Nationalparks sehr gehandicapt waren mit dem Camper, würden wir in der USA bzw. Kanada keine andere Option in Erwägung ziehen.


Diese Freiheit, einfach weiter zu fahren oder mehr oder weniger schlafen zu können wo man möchte ist hier einfach zu genial.


Auch das man natürlich das Bad, die Küche/den Grill immer am start hat, macht es immer noch besser.


Finanziell haben wir damit auch ca. 1.800 bis 2.000 € gespart.


Dies liegt einfach daran, dass die Hotels (besonders in der Nähe der Nationalparks oder in Städten) einfach zu teuer geworden sind. Unter 100 € pro Nacht findet man fast gar nichts. In der Nähe der Nationalparks, kann man froh sein, ein Hotel/Motel/Airbnb für 150 €/Nacht zu finden.


Dazu kommt, dass das Essen gehen in der USA sehr teuer ist und man noch die Steuer von dem Bundesstaat und das Trinkgeld einrechnen muss. Zwischen 50 - 90 € hätte uns das Essen gehen pro Tag (Abendessen) gekostet.


Selbst wenn der Camper 100 € teurer ingesamt wäre, würden wir in diesen zwei Ländern nicht mehr anders reisen wollen.

Für mich mindestens hat dieser Urlaub den größten Effekt von Freiheit, Roadtrip und Spaß gehabt, als in den Urlauben davor.


Dazu kam dieses traumhafte Septemberwetter und wir irgendwie doch immer alles richtig gemacht haben.


Auch haben wir so viele Nationalparks gesehen und wir immer wieder feststellen, dass man diese in der USA mit keinen anderen vergleichen kann auf dieser Welt (mindestens dort, wo wir gewesen sind).


Nationalparks:


  1. Pinnacles Nationalpark

Wunderschöner Park zum Wandern. So hätten wir uns ihn nicht vorgestellt und wäre es nicht der Erste in diesem Urlaub gewesen und wäre es dort ein bisschen RV freundlicher, wären wir hier 2 Tage geblieben.


Leider kann man mit einem RV die Ostseite nicht befahren (bzw. wird nicht empfohlen).


Dazu kommt, dass man nicht durch fahren kann. Entweder man guckt sie die Westseite an und fährt dann die selbe Strecke zurück oder man ist in der Ostseite und fährt wieder die selbe Strecke.


Zwischen beiden Eingängen liegen 2 bis 3 Stunden fahrt. Wenn man beide Seiten sich richtig angucken möchte, dann braucht man locker 3-5 Tage.


Aber viel besser als erwartet.

Wenn man sich mit den Nationalparks in der USA beschäftigt, kommt man an diesem einfach nicht vorbei. Bekannt für die riesen Mammutbäume und tollen Wälder.


Alles was man im Internet/Reiseberichte/Youtube liest/sieht ist nichts dagegen, wenn man vor einem dieser riesen Bäume steht.


Unfassbar trifft es am Besten.


Die Wanderwege sind super und die Aussichten genial. Auch mit einem RV kommt man sehr gut durch. Doch es gibt eine Strecke die man mit einem 22+ Fuß Camper nicht fahren sollte. Dafür ist die Strecke einfach zu eng bzw. die Kurven zu hart.


Doch wir haben mit Ausweg um 2:30 Uhr am zu fahren alles richtig gemacht und so ging die Sache super, ohne einen Umweg von 500 Kilometern zu machen.


Wir waren richtig froh diese Bäume gesehen zu haben.

Wenn man im Sequoia Nationalpark ist, kommt man nicht herum auch diesen Park zu sehen. Irgendwie ist er der unscheinbare Nachbar und warum das so ist, keine Ahnung. Auch dieser hat super Bäume, aber die One Way Strecke raubt jedem den Atem.


Die Fahrt ist ein wahrer Traum und wir wollten nicht das es endet. Wir kamen aus dem Staunen und schwärmen nicht mehr raus. So wunderschön war es.


Die Wanderwege waren sehr begrenzt dort. Doch ist man gefühlt ganz alleine in diesem Canyon und er ist zwar nicht zu vergleichen mit dem Sequoia, doch hat er mich mehr fasziniert.


Einer der bekanntesten, meist besuchtesten und gehyptesten Nationalparks der USA.


Meine Meinung: Die Aussicht ist unschlagbar. Keine Frage.

Die Wasserfälle sind bestimmt auch ein Traum, doch im September sind sie ausgetrocknet. So konnte es keinen Punkt in dieser Hinsicht von mir geben.


Es gibt tolle Wanderwege und es gibt soviel zu sehen, doch ist er einfach zu voll. Voll trifft es eigentlich nicht mal ansatzweise. Sowas haben wir noch nicht erlebt bis dahin und wir waren schon in sehr vielen Nationalparks.


Durch diese Menschenmasse und die begrenzte Anzahl an Parkplätzen hat er einen bitteren Nachgeschmack für uns.


Ob ich ihn noch einmal besuchen würde? Ein klares Nein.


Unschlagbar schön, aber es fehlte was und dazu noch die Massen

Diesen kannten wir schon und es war ein riesen Umweg und zugleich mein Geburtstagsgeschenk an mich selbst.


Das sagt natürlich schon alles aus, viel toll dieser Nationalpark ist und wenn möglich, würde ich ihn jederzeit wieder besuchen, auch wenn es so heiß ist. Er ist und bleibt ein wahres Naturereignis.

Bei der Routenplanung las ich immer wieder was vom mini Yellowstone und das man ihn nicht besuchen muss, wenn man den Yellowstone kennt.


Klar, kommt am Yellowsone wahrscheinlich fast nicht auf dieser Welt ran, doch er wird schlechter geredet als er ist.


Es ist ein relativ kleiner Nationalpark und es gibt keine Geysire. Doch für uns war ein einer der Highlightparks in diesem Urlaub.


Geniale Wanderstrecken. Sie sind schon sehr anspruchsvoll, doch hat sich alles sehr gelohnt.


Man sieht blubbernde Moorseen, sehr viel rauch, geniale Wasserfälle und unbeschreibliche Natur.


Wer diesen natürlich unbedingt mit dem Yellowstone vergleichen will, dem wird klar, dass er verlieren wird, aber runter geredet werden muss er nicht. Ganz im Gegenteil und wir fanden ihn genial.

Leider kann ich hierzu nicht viel sagen. In diesem Park bist du mit einem RV einfach verloren. Man kann nur den Highway, der durch den Park führt, lang fahren. Alle anderen Nebenstraßen, die am schönsten sein sollen, geht nur mit einem Auto.


Direkt am Pazifik hat er bestimmt viel zu bieten, doch das wissen wir leider nicht. Mit einem Auto würde ich ihn aufjedenfall noch einmal einen Besuch abstatten.

Das Highlight ist natürlich - wie der Name es schon verrät - der See im Krater.


Diesen Kratersee kann man mit dem Auto umrunden und es gibt unzählige Parkplätze, wo von man immer eine andere, teilweise bessere Aussicht hat.


Es gibt dazu noch ein bisschen entfernt vom Krater super Wanderwege und tolle Wasserfälle. Bei uns war leider der Südbereich - wegen Bauarbeiten - gesperrt, doch fanden wir ihn super und können ihn nur weiter empfehlen.

Für uns die größte Enttäuschung in diesem Urlaub.


Wir haben so viel erwartet und was hier so toll sein soll, fragen wir uns immer noch.


Es gibt schöne Stellen und super Aussichten, doch hier hat uns einfach nichts gereizt. Dazu war er auch extrem überfüllt.

WOW. Einfach nur WOW.


Es war sehr voll.


Ach quatsch. Brechend voll. Sowas haben wir nicht erwartet und noch nicht erlebt. Der Yosemite ist bestimmt viel besser Besuch, doch dort verteilt sich es evlt. besser.


Aber was hier abgeht, ist nicht in Worte zu fassen und trotzdem ist es mein Favourite Nationalpark in diesem Urlaub.


Ich kann diesen nicht in Worte fassen und würde ihn nach meinem Ranking auf die Stufe mit dem Bryce setzen (und das muss schon was heißen).


Wer irgendwie die Möglichkeit hat diesen zu sehen, der muss diesen unbedingt machen (aber sehr früh, also früher als früh, aufstehen).


Fazit: WOW (was anderes kann man hier nicht sagen).

Dieser Park ist sehr abgelegen und war eigentlich nicht mal ansatzweise eingeplant.


Doch da wir 4 Tage vor unserem Urlaub die Mitteilung bekamen, dass wir mit unserem Camper nicht nach Kanada reisen dürfen, mussten wir spontan unseren Plan ändern und besuchten diesen.


Wir wussten im Vorfeld schon, dass wir die Hauptattraktion: Den Logan Pass und der Going-to-the-Sund-Road, nicht lang fahren dürfen, haben wir es trotzdem gemacht und im Internet stand, dass man auch außenrum sehr viel sehen kann und es sich lohnen wird.


Um Ehrlich zu sein, wären wir nicht nach Kanada gefahren und hätten im Galcier Nationalpark nicht so viele Bären gesehen würde er sich - wie der Redwood NP - nicht mit einem RV lohnen






Wegen diesem Nationalpark hat sich dann doch der riesen Umweg zum Glacier Nationalpark gelohnt.


Auch wenn man hier Eintritt bezahlen muss, darf man Nationalparks von Kanada nicht mit denen aus der USA vergleichen, auch wenn dieser sehr nah ran kommt.


Super Wasserfälle, traumhafte aussichten und wieder Bären.


Es war so schön und auch mit dem mini Teil des Glacier (welches wir gesehen haben), hat sich das alles sowas von gelohnt. Deswegen werden diese zwei Nationalparks unser 2. Favourite nach dem Mount Rainier NP.


Besonders mit Auto würde ich versuchen, beide Parks umbedingt zu besuchen.


Mit einem RV, muss man es spontan entscheiden. Wir wollten eigentlich nach Vancouver Island, wenn man das darf, würde ich die Insel bevorzugen.

Fazit:


Traumhaft schön und die ganzen Kilometer haben sich so gelohnt.


Perfektes Wetter (Danke Petrus), traumhafte Natur und so viel gesehen.


USA bleibt weiterhin das perfekte Ziel für ein Camper Roadtrip, auch wenn wir diesem viele Einschränkungen deswegen hatten.




 
 
 

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